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Pöbeln gegen Laschet am 1. Mai 2019

Am 1. Mai spricht der Ministerpräsident von NRW traditionell in einer Großstadt. Dieses Jahr war Bielefeld an der Reihe und Armin Laschet wurde gnadenlos ausgepriffen, so dass er vorzeitig die Vetranstaltung verließ. Die Linke berichtet auf ihere Webseite wieso der Protest seine Berechtigung hat.:

"Laschet, Laschet Minister für Rendite und Profite" skandierte die Junge LINKE Bielefeld lautstark im Chor als der Ministerpräsident an das Rednerpult trat. Auf Initiative des DGB war der CDU-Ministerpräsident eingeladen worden.
Sehr zum Unmut der Teilnehmer der traditionellen Gewerkschaftsdemo. Selten hat ein Ministerpräsident so sehr im Arbeitgeberlager gestanden wie Laschet. Direkt zu Beginn der Legislatur kündigte er an, die Mietpreisbremse abzuschaffen und brachte im Februar sein Gesetz zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes ein und ließ den Hambacher Forst roden.
In einem kleinen Straßentheater machte die Junge LINKE auf die Verbindung von Laschet und der Industrie aufmerksam und kritisierte seinen Auftritt auf der 1.Mai-Demo. Gemeinsam mit Gewerkschaften und anderen Organisationen gelang es den Teilnehmern, die Rede von Armin Laschet zu vereiteln. Nach einem Pfeifkonzert und lauten Buhrufen, gab der Ministerpräsident schon nach 5 min entnervt auf.
Zu Recht! Wir lassen es nicht zu, dass der 1.Mai zur Werbeveranstaltung des Arbeitgeberlagers degradiert wird.


Quelle: www.dielinke-bielefeld.de/start/aktuell/detail/news/die-linke-und-junge-linke-mit-3000-gewerkschaftern-gegen-laschet-auf-der-1-mai-demo-in-bielefeld/